RINGEN - SPORT - SPIEL - SPASS

Beim URCW beginnen Kinder ab 5 im Anfängerbereich mit spielerischem Turnen und Grundübungen des Ringens, werden über Zwischengruppen an das Schülerteam herangeführt, bis sie über die Kadetten und Junioren bei der Allgemeinen-Mannschaft in der Bundesliga stehen. Bei uns sind alle Mädchen und Burschen herzlich willkommen, die sich gesund bewegen wollen. Neben dem Vereinsringen forcieren wir den Schul-Ring-Cup, der vor Jahren von uns ins Leben gerufen wurde und arbeiten auch mit Gruppen der Lebenshilfe und AKS zusammen. Das große Anliegen des URCW sind die Kinder und so lautet unser Motto: „Die Schüler sind unsere Zukunft“. So wollen wir es immer halten, den Kindern Sport mit Spaß und Spiel näher bringen, die Spitzensportler zum Erfolg führen, ferner allen bis ins hohe Alter (uHu-Truppe) die Freude an der Bewegung erhalten. Neben dem Sport kommt auch das gesellige Vereinsleben bei uns nicht zu kurz.







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Aus dem Leben einer Aspirantin

Meine erste ÖM als Kampfrichterin

Bei der griechischen Meisterschaft dieses Wochenendes wurde ich dank Frauenbonus nur als Seitenrichterin eingesetzt. Dabei gab es an diesem Tag einen Kampf, welcher filmreif gewesen wäre. Andre Kogler rang gegen Ahmedov Zelimkhan aus Wals, welcher nach Ende des 3. Drittels verlor, und nach diesem Kampf durchdrehte und Joe Salmer, den Mattenpräsident, als Nazi beschimpfte und ihn anrempelte. Daraufhin kam Detlef Biermann (Seitenrichter) auf die Matte, dem ein Kuli aus dem Publikum in den Rücken geschossen wurde. Dieser Kampf wird noch länger in aller Munde bleiben, sowie eine Anzeige nach sich ziehen. Joe ließ Gnade walten, dafür verlangte er, dass ich im Freistil mindestens fünf Kämpfe auf der Matte absolviere. Am darauf folgenden Tag war es dann soweit. Mein Debüt bei einer österreichischen Meisterschaft stand unmittelbar bevor. Ich war sehr aufgeregt und habe leider auch einige Fehler gemacht, daher bin ich nicht wirklich zufrieden. Bis auf den Zwischenfall, bei dem mir zwei tschetschenische Ringer am Ende des Kampfes die Hand nicht gegeben haben, lief es mit den Ringern, Trainern und Zuschauern reibungslos ab. Günther Heitzendorfer regelte jedoch den Vorfall mit den beiden Ringern und sie kamen dann auch zu mir und entschuldigten sich für ihr Verhalten und reichten mir verspätet doch noch die Hand.

Nadia Bischof